Archive for the 'Aktuelles' Category
Werdohl - 04.09.2010
Gelungener Saisonabschluß!!
Das Cross Country Rennen in Werdohl zeigte sich wie jedes Jahr als gelungene Veranstaltung. Rüdiger Ernst ging als einziger Team Wüster Fahrer an den Start mit einem kleinen, jedoch stark besetzten Starterfeld. Direkt nach Beginn des Rennens versuchte jeder Fahrer sich durch hohes Tempo gegen die Konkurrenten durchzusetzen, die jedoch nahezu auf gleichem sportlichem Niveau fuhren. Die geringen Abstände untereinander ließen lange Zeit keine Prognose zum Ausgang des Rennens zu. Lediglich durch volles Risiko in den Abfahrten konnte Rüdiger sich einige Meter pro Runde erkämpfen. Rennerfahrung und Wettkampfhärte waren es schließlich, mit denen sich Rüdiger letztlich den verdienten Sieg zu seinem Saisonende sicherte.
Peer Hüsken musste sein Debut im 2010er Cross Country Rennzirkus erneut vertagen. Er zog sich bereits vor(!) den 24h von Duisburg eine Prellung mit Einblutung im rechten Wadenmuskel zu. Seit mehr als 4 Wochen kuriert er diese Verletzung nun schon mit Hilfe seiner Physiotherapeuten von Ernst • Herf • Klang ( www.ernst-herf-klang.de ) aus. Eigentlich ist auch für ihn die Saison gelaufen. Aber man weiss ja nie.
Rund um den Tönnissen-Center in Kleve - 22.08.2010
Planmäßiger Verlauf!
Das Straßenrennen in Kleve ist bereits im dritten Jahr fester Bestandteil des Terminkalenders unserer Rennfahrer. So lockt nicht nur der rein sportliche Anreiz, denn es winkt, neben lukrativen Sprintwertungen, auch eine Superprämie des Sponsors ALMA-Küchen in Form eines hochwertigen Kühlschrankes. Diesen zu gewinnen stand bei unseren Rennfahrern Markus und Rüdiger ganz oben auf der Wunschliste. Die besondere Attraktivität des Rennens lockte am Sonntag eine Vielzahl starker Konkurrenten an den Start, gegen die es unser Zweier-Team aufzunehmen hatte. Man hatte sich auf eine Taktik geeinigt, bei der Rüdiger versuchen sollte, Ausreißversuche der Konkurrenz zu vereiteln und nach Möglichkeit, den Sprint für Markus zu Rundengewinnen vorzubereiten, welche für den Gewinn der Superprämie erforderlich waren. Es gelang, sich in den ersten Runden gegen ein SPECIALIZED-Team aus Holland zu behaupten und neben zwei Rundengewinnen das Feld zusammen zu halten. Im weiteren Rennverlauf schwanden die Kräfte von Markus und Rüdiger und die Konkurrenz holte auf. Doch mit der “zweiten Luft” im letzten Drittel sicherte sich Markus nochmals weitere drei entscheidende Rundensiege, so daß man den späteren Sieger des Rennens aus dem SPECIALZED-Team ziehen ließ. Zu guter Letzt setzte Rüdiger sich beim Sprint nach Vorarbeit von Markus beim Hauptfeld durch und krönte den gemeinsamen Erfolg mit einem 2. Gesamtrang für das TEAM Wüster.
Die Zuschauer sahen ein spannendes Rennen, beim dem das TEAM Wüster mit großem Kraftaufwand den Rennverlauf dominierte und das selbst gesteckte Ziel erreichte.
24 h-Rennen von Duisburg 07.- 08.08.2010
Ein 24-Stunden Rennen, dass nichts und niemanden ausließ…

Die 24 h von Duisburg - wie jedes Jahr der Saisonhöhepunkt des TEAM Wüster Radladen. Daher war auch nahezu jeder Fahrer aus dem Team in dieses Event eingebunden. Während Peer Hüsken die Herausforderung als Solofahrer mit Thorsten Weißenfels als Betreuer suchte (siehe http://wuester.net/blog/?p=853), ergänzten Volker Wüster und Holger Rosenbaum das “Team Bauchfleisch”, welches sich bereits im zweiten Jahr als Trainingsgemeinschaft beim 24 h-Rennen zusammengefunden hat. Sie alle zeigten sich sehr zufrieden mit ihren Leistungen, beziehungsweise übertraf Peer mit einem hervorragenden 9. Platz sein selbstgestecktes Ziel in der Wertung der Einzelstarter.
Große Erwartungen lagen auf dem Wüster-Achter, dem Titelverteidiger des Vorjahres. Dieser sah sich bereits eine Woche vor dem Start mit dem Problem konfrontiert, dass zwei Leistungsträger des Vorjahres kurzfristig aus persönlichen Gründen absagen mußten. Eine kurze, aber intensive Suche nach geeigneten Fahrern folgte. So wurden man durch die guten Kontakte zur Rennszene fündig und als Achter Team gingen nun die Rennfahrer
Rüdiger Ernst, Markus Pieper, Thomas Böing, Karsten Ernst,
Tim Smuda, Andy De Rooy, Norbert Schimpfle und Frank Demuth
für das TEAM Wüster Radladen an den Start. Durch die Erfahrungen aus den Vorjahren liefen die Vorbereitungen zu Organisation und Taktik reibungslos. So war der Stammplatz des Teams am Streckenrand reserviert und eine gute Betreuung der Fahrer gewährleistet.
Um 13 Uhr fiel der Startschuss zum Rennen für insgesamt 370 Teams und rund 1800 Teilnehmern, die es am Samstag zunächst mit einer äußerst staubigen Strecke zu tun bekommen sollten. Schon von Beginn an stellte Rüdiger als Startfahrer klar, dass das TEAM Wüster seiner Favoritenrolle gerecht werden wollte. Er wechselte in einer fünfköpfigen Spitzengruppe auf Tim, der in seiner Runde bereits die Gesamtführung übernahm. Auch die weiteren Fahrer gaben die Führung nicht auf und konnten mit starken Rundenzeiten diese zeitweise auf fast 5 Minuten im weiteren Tagesverlauf ausbauen. Doch wurde auch klar, dass man sich nicht entscheidend vom Achter der Cycle Culture Company (C3) absetzen konnte. Dies überraschte nicht, da man sich bereits in den Vorbereitungen mit den Qualitäten der Konkurrenz auseinandergesetzt hatte. So setzte das Team alles daran, den Vorsprung zu halten, passte die Taktik dem Rennverlauf an und verteidigte die Führung bis in die Nacht hinein. Gegen 2:00 Uhr in der Nacht passierte es; nachdem der Vorsprung unaufhaltsam schmolz, musste die Spitzenposition eingebüßt werden. Bis zum Morgengrauen betrug der Abstand zum C3-Team bereits 5 Minuten. Die konkurrierenden Teams kämpften sich mit unglaublichen Rundenzeiten durch die Nacht, obwohl Regen und schwierige Streckenverhältnisse den Rennverlauf zunehmend erschwerten. Erst am Morgen, gegen 8:30 Uhr - der Regen hatte die Strecke nahezu unbefahrbar gemacht - brach der Veranstalter das Rennen ab, da ein aufgezogenes Gewitter die Sicherheit der Rennfahrer zusätzlich gefährdete. Wie hoch die Leistung unserer Fahrer einzuschätzen ist, zeigt das Ergebnis des Kopf-an-Kopf-Rennes: Das folgende Achter-Team lag zum Zeitpunkt des Rennabbruchs ganze 4 Runden abgeschlagen auf Platz drei zurück.
Somit freuen wir uns über einen starken 2. Platz in der Gesamtwertung des 24-h Rennens von Duisburg und zollen dem starken Team der Cycle Culture Company Respekt und Anerkennung für eine grandiose Leistung.
Ganz besonderer Dank gilt unseren Familien und Freunden, Helfern und Unterstützern, die es über das ganze Jahr ermöglichen, dass dieser Erfolg erst möglich wird. Ebenso gilt unser Dank den Fahrern Tim, Andy, Norbert und Frank für ihren Einsatz im Team Wüster Radladen, sowie der Physiotherapiepraxis Ernst • Herf • Klang ( www.ernst-herf-klang.de ) , die als Fachpraxis für manuelle Therapie mit ihren professionellen Fähigkeiten für die Fahrer zur Verfügung stand.
Das Rennen hinterläßt neben vielen Eindrücken und vielfältigen Emotionen hoffentlich wieder genügend Motivation aller Beteiligten, sich wieder den Herausforderungen des 24- h Rennens im nächsten Jahr zu stellen, um höchste sportliche Ziele zu verfolgen.
24h von Duisburg 07./08.08.2010 Einzelwertung
Solofahrer aus Hiesfeld landete beim 24-Stunden-Rennen im Duisburger Landschaftspark Nord auf Platz neun.
Als Peer Hüsken am Sonntagmittag wieder zurück im heimischen Hiesfeld war, stieg der Mountainbiker erst einmal in die heiße Badewanne. Eine ganz besondere Wohltat, denn der Fahrer aus dem Team Wüster hatte seinem Körper beim 24-Stunden-Rennen in Duisburg richtig viel abverlangt.
Hüsken war erstmals als Einzelstarter ins Rennen gegangen, hatte somit fast permanent im Sattel gesessen und in die Pedale getreten. Dass am Ende wegen des Regenabbruchs nur etwas mehr als 19 statt 24 Stunden gefahren wurden, änderte wenig an der großen Erschöpfung und gar nichts an der Freude über den starken neunten Platz, der am Ende für den Dinslakener heraussprang.
„Es lief von Beginn an recht gut bei mir“, bilanzierte der 43-Jährige. Vom Start am Samstag um 13 Uhr bis um 20 Uhr fuhr Hüsken erst einmal durch, legte dann eine 45-minütige Pause ein, bevor er wieder bis 1 Uhr nachts fleißig Runden sammelte. „Dann habe ich nochmal kurz eine heiße Brühe getrunken“, erzählt der Mountainbiker, der fast rund um die Uhr von seinem Kumpel Thorsten unterstützt wurde.
Wie befürchtet erlitt Hüsken in den Morgenstunden einen kleinen Einbruch: „Da habe ich mich auf eine Bank gesetzt und richtig gemerkt, wie ich einschlafe.“ Doch statt sich wirklich auszuruhen, ging es wieder auf das Rad und mit dem Morgengrauen schwanden auch die Ermüdungserscheinungen wieder wie durch Zauberhand. Für acht Uhr war eigentlich noch eine kleine Frühstückspause geplant, doch zu der kam es dann wegen des Abbruchs nicht mehr. Zwei Stunden wartete Hüsken noch im Zelt auf eine Fortsetzung, dann kam die endgültige Absage: „Darüber war ich dann auch froh“, so Hüsken, „ich hätte mich nicht mehr aufraffen können. Die Absage war auch sicher vernünftig.“
Text: Timo Kiwitz (NRZ Sportredaktion Dinslaken); Fotos: Erik Hüsken
Comments are off for this post24h von Duisburg 07./08.08.2010 Teampräsentation
TEAM Wüster Radladen/single/m
Hiesfelder Peer Hüsken ist beim Duisburger 24-Stunden-Rennen im Landschaftspark Nord erstmals in der Einzelwertung dabei.
Eigentlich ist Peer Hüsken in Sachen Mountainbike ein alter Hase. Auch beim 24-Stunden-Rennen in Duisburg hat der Hiesfelder seit der Veranstaltungspremiere 2004 reichlich Erfahrungen und hervorragende Platzierungen gesammelt. Doch wenn am Samstag um 13 Uhr im Landschaftspark Nord der Startschuss fällt, betritt Hüsken Neuland. Der 43-Jährige geht erstmals als Einzelstarter auf den 6,8 Kilometer langen Rundkurs. Und damit schließt sich für den ambitionierten Hobbyfahrer ein Kreis. An allen drei angebotenen Teamwertungen hat er nämlich schon teilgenommen.
Rund 50 Runden hat sich der Fahrer vom Team Wüster Radladen aus Voerde vorgenommen. Das hätte 2009 für einen Platz unter den Top 20 gereicht. Vielleicht ist am Ende aber auch mehr drin: „Ich stecke mir lieber keine großen Ziele und mache mir keinen Druck. Das wäre, glaube ich, der größte Fehler“, sagt Hüsken. Vor Ort wird der Dinslakener Mountainbiker vor allem von seiner Frau Katja und Kumpel Thorsten, mit dem er gemeinsam 2006 im Zweier-Team gewann, unterstützt. Dazu hofft Hüsken auf jede Menge Anfeuerung von Familie und Freunden: „Das kann noch einmal richtig aufbauen“, weiß der gelernte Zimmermann, der seine Rennen gerne minutiös vorbereitet, aber auch eingesteht: „Die 24 Stunden sind nicht wirklich planbar.“
Hüsken hat sich jedenfalls vorgenommen, so weit es eben nur geht, durchzufahren: „Das Anhalten ist das große Problem. Und hinsetzen sollte man sich schon gar nicht.“ Doch wie es wirklich ist, Tag und Nacht ohne längere Pausen durchzufahren, das kann der Wüster-Fahrer, dessen Team auch wieder mit einer ambitionierten Achter-Mannschaft ins Rennen geht, bisher nur erahnen.
Sonst bestreitet Hüsken nämlich meistens kürzere Cross-Country-Rennen, setzt demnach normalerweise auch vor allem auf Spritzigkeit. „Zwischen drei und sechs Uhr morgens wird es sicher am schlimmsten. Wenn dann die Sonne wieder aufgeht, bekommt man nochmal einen Schub“, hat der Vater von zwei Töchtern (18 Monate, acht Jahre) bereits bei seinen Mannschaftsstarts bemerkt. Insgesamt sei so ein Rennen vor allem Kopfsache – „der Körper wird das schon irgendwie schaffen!“
Allerdings spielte auch der Körper Hüsken in diesem Jahr schon einen Streich. Der Hiesfelder musste sich über Monate einer Spritzentherapie für das Knie unterziehen. Training war nur in ganz geringem Maße im Keller auf der Rolle möglich. „Da habe ich dann erst Mitte Mai wieder angefangen. Das kam mir vor wie Februar“ erzählt der Senioren II-Fahrer. Seitdem hat Hüsken es immerhin noch auf 2750 Trainingskilometer gebracht, meist in den ganz frühen Morgenstunden, wenn die Familie noch schlief: „Da fährt dann natürlich auch niemand mit.“
Obwohl er auf Grund der doch recht kurzen Distanz zum Wettkampfort bequem auch erst am Samstag anreisen könnte, will Hüsken sein Zelt schon am Freitag im Landschaftspark aufschlagen: „Das ist dann einfach stressfreier. Ich trinke mir abends ein Weizenbier, packe mir Stöpsel in die Ohren und dann kann ich schlafen. Zuhause wird meine Tochter nachts auch dreimal wach.“ Mit Schlafentzug kennt sich Hüsken also schon einmal aus . . .
Text: Timo Kiwitz (NRZ Sportredaktion Dinslaken); Foto: Erika Hüsken
TEAM Wüster Radladen/Achter/m
Fast schon traditionell steht kurz vor dem Start des 24 h-Rennen der TEAM-Achter noch nicht entgültig fest. Das Wüster-Stammpersonal muß mit dem Ausfall des Leistungsträgers André Reitz rechnen. Nun wird noch nach Ersatz Ausschau gehalten. Wir sind jedoch optimistisch, mit einem konkurrenzfähigem TEAM Wüster Radladen am Start des 24 h-Rennens von Duisburg zu stehen.
Comments are off for this postStraßenrennen in Dorsten - 11.07.2010
Teamfahrer weiter bei Höchsttemperaturen auf der Erfolgs(hitze)welle
Beim Straßenrennen in Dorsten dürfen sich unsere Fahrer André Reitz und Rüdiger Ernst über gute Platzierungen bei erneut schwierigsten Bedingungen freuen. Trotz Temperaturen jenseits der 30 ° C standen beim Dorstener Straßenrennen weit über 50 Teilnehmer am Start. Mit dabei viele bekannte Gesichter aus der Mountainbike-Szene, die ebenfalls zunehmend dazu übergehen, ihr Können auch auf der Straße zu beweisen. Direkt nach dem Start wurde schnell klar, dass es hier zu einem schnellen Rennen kommen würde. Die zahlreichen Prämienwertungen gestalteten den Rennverlauf zusätzlich schwieriger. Trotz allem schaffte es Heiko Tewes, bekannt aus der Triathlon Bundesliga, seine Stärken einzusetzten, um sich in einem günstigen Moment von Feld zu lösen. Durch zu wenig Enstschlossenheit gelang es dem Feld nicht, den Ausreißer zu stellen und so sicherte sich Tewes den verdienten Sieg. Im Sprint des Hauptfeldes mußten sich unsere Fahrer André und Rüdiger lediglich einem Fahrer geschlagen geben. So landete Rüdiger auf dem 3. Podiumsplatz, und André erreichte den ebenfalls respektablen 4. Rang. Damit zeigten unsere Fahrer wiederholt, dass auf der Straße immer mit ihnen zu rechnen ist.
No commentsEinzelzeitfahren in Witten - 08.07.2010
Patz auf dem Podium für Rüdiger Ernst
Wieder das ungeliebte heiße Wetter; die ungeliebte Disziplin Einzelzeitfahren und trotzdem erfolgreich. So das Resumé, das Rüdiger nach dem Rennen auf der Straße in Witten ziehen durfte. Das gute Abschneiden sei auf die selektive Streckenführung des 18 km langen Kurses zurückzuführen, das dem Mountainbiker besser lag, als den Spezialisten im Zeitfahren und den Bundesliga-Triathleten, die sich ebenfalls unter den rund gut 200 Startern fanden. Rüdiger kam gut mit den ständigen Rhythmuswechseln durch kurze Anstiege und engen Kurven zurecht, was ihm nach 27:43 Min. den 2. Platz, nur 14 Sek. hinter dem Sieger, in seiner AK sicherte.
No comments“Rund um die Wälle” in Recklinghausen - 04.07.2010
Gutes Ergebnis nach der “Hitzeschlacht”
Nach der Hitzeschlacht von Wetter entschied sich Markus trotzdem noch am Sonntag das Strassenrennen in Recklinghausen zu fahren.
Für das Rennen über fast 60km, auf einem leicht zu fahreneden 1,8km Rundkurs, waren 180 Starter gemeldet und bei “nur” etwas über 30 °C sollte es nicht ganz so anstrengend werden wie am Vortag.
Ein Feld von etwas über 70 Fahrern trennte sich recht schnell vom Rest und immer wieder versuchten kleinere Gruppen im gesamten Rennverlauf auszureißen, wurden aber vom Hauptfeld immer wieder gestellt.
Nach 1Std 24min und einem Schnitt von fast 44km/h kam es, wie fast gewohnt, zum Sprint und Markus belegte im Gesamtergebnis Platz 9 und in seiner Altersklasse Platz 7.
Ruhrbike-Marathon in Wetter - 03.07.2010
Gluthitze dezimiert Finisher!
Schon Tage vor dem Rennen war schon klar: Trotz der attraktiven Strecke, des Ruhr-Bike-Marathons wird es ein Wettkampf der Leiden werden, waren bereits im Vorfeld Temperaturspitzenwerte von 37 ° C angekündigt. So erfüllte der Marathon alle Erwartungen, die auch in den Jahren zuvor bereits Bestand hatten: Super (anspruchsvolle) Streckenführung, begeisterte Zuschauer und Helfer sowie eine beispielhafte Organisation. Zu den mutigen Teilnehmern des Team Wüster zählten Markus Pieper, Thomas Böing, Karsten und Rüdiger Ernst.
Direkt nach dem Start zeigte sich, dass sich der Kreis der ambitionierten Fahrer nicht vom Wetter in Wetter beeindrucken lies und man sich offenbar vom Fahrtwind des hohen Tempos Abkühlung versprach. Zunächst fanden Thomas und Rüdiger einen guten Rhythmus, der sie im vorderen Bereich des rund 800 Fahrer starken Teilnehmerfeldes einsortierte. Doch nach ca. der Hälfte der Strecke, kam die erste Ernüchterung. Thomas, der sich in den Wochen zuvor gut bei diversen Straßenrennen behaupten konnte, stieg aus dem Rennen aus. Zumindest bereichert um die Erkenntnis, dass eine gute Form bei Straßenrennen nicht automatisch auf die Ansprüche bei einem Mountainbikerennen anzupassen ist. Wesentlich eher fasste Karsten den Entschluss zum Rennabbruch, der sich frühzeitig entschied, seine Kräfte für die kommenden Aufgaben zu schonen und nicht den Hitzetot zu riskieren.
So verblieben Markus und Rüdiger im Rennen und kämpften sich nach 50 Km und 1400 Hm ins Ziel. Vom Ergebnis zeigte sich Rüdiger mit dem 7. Rang in der AK nach 2:31 Std. recht zufrieden, obwohl die Ergebnisse der Vorjahre zeigen, dass die Form noch etwas zulegen darf. Einige Minuten hinter Rüdiger überquerte auch Markus die Ziellinie und bestätigte ebenfalls seine aufsteigende Leistungskurve.
Letztlich bleibt ein äußerst schweres Rennen in Erinnerung, bei dem bereits das Ankommen ein gutes Gefühl sicherte.
No commentsCityradrennen in Coesfeld 25.06.2010
Eine Konstante . . . .
. . . . eine Konstante ist ein . . . , ach nein, das hatten wir ja erst im letzten Rennbericht, also musste sich Markus vom Team Wüster beim diesjährigen Cityradrennen des RSV Coesfeld etwas anderes einfallen lassen, als er sich am Freitag Mittag spontan entschied ins Münsterland zu fahren.
Der Kurs, wie auch im letzten Jahr, eine etwas hakelige Runde über einen Kilometer mit einer 180 Grad Kehre und dem Kopfsteinpflaster musste 36 mal gefahren werden. Im Gegensatz zum letzten Jahr wurde dieses mal kein Kriterium gefahren sondern ein normales Rennen. Das Wetter, laue 26 Grad Celsius, lockte fast 50 Fahrer an den Start und es dauerte nur eine Runde bis sich eine zehnköpfige Spitzengruppe absetzte, in der auch Markus vorne mit fuhr, und sich die Arbeit teilte um dem Verfolgerfeld davon zu kommen. Das gesamte Rennen verlief ohne große Ausbrechversuche und so kam es, dass in den letzten beiden Runden das Tempo anstieg, taktiert wurde um sich eine gute Ausgangsposition zu sichern, aber leider auch noch drei Fahrer in der 180 Grad Kehre stürzten. Markus, an dritter Stelle fahrend wollte direkt nach der Kehre zum Sprint ansetzten, jedoch kam ihm Axel Lezen aus Essen (von dem auch die eingestellten Fotos sind, Danke!!) zuvor und konnte nach einem 300 Meter Sprint als erster Fahrer die Ziellinie überqueren, dicht gefolgt von Markus, der zweiter wurde. Als dritter Fahrer für`s Podium ging Jürgen Mannert vom RSC Grumberg durchs Ziel.
Eine Konstante ist keine Konstante, wenn man sich um einen Platz zum Vorjahr verbessert.


